Blattspinat kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Unter den zahlreichen Blattgemüsen steht dem Blattspinat der Spitzenplatz zu, denn Spinat ist enorm gesund. Neben Eisen bringt dieses Gemüse noch zahlreiche weitere wertvolle Mineralien sowie Vitamine mit. Je nach Sorte sind die Blätter dieser Pflanze mehr oder weniger gekraust. Während der glattblättrige Spinat recht zart und mild im Geschmack ist, behalten die krausen sowie dickfleischigen Blätter anderer Spinatsorten auch nach dem Blattspinat kochen noch ihren Biss. Darüber hinaus finden sich inzwischen in den Supermärkten ebenso asiatische Spinatsorten, die sich durch längere Stiele und dunklere Blätter von unserem Spinat unterscheiden.

Bereits Ende Februar ist es möglich den ersten Spinat auszusähen. Je nach Sortenwahl kann dieses gesunde Blattgemüse aber im Grunde das ganze Jahr über angepflanzt werden und so jederzeit den Speiseplan bereichern. Frühjahrsspinat wird demnach von Ende Februar bis Anfang April ausgesät, der Sommerspinat von Mitte April bis Ende Juli, der Herbstspinat von Anfang August bis Mitte September und der Winterspinat von Ende September bis Mitte Oktober.

Auch das Blattspinat kochen, gestaltet sich im Grunde recht einfach. Lediglich das Putzen der Blätter ist hier ein wenig zeitintensiver.

Zutaten für eine Portion Blattspinat kochen:

  • 250 g frischer Blattspinat
  • Ein Viertelstück Zwiebel
  • 1 Teelöffel Butter
  • Etwas Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer

Nährwertangaben für eine Portion Blattspinat

Nährwerte
Kalorien 70 kcal
Kohlenhydrate 3 g
Fett 5 g
Eiweiß 1 g

Blattspinat kochen und Zubereitung:

  1. Zuerst den Spinat von den groben Blattrippen entfernen. Die dünnen Blattrippen hingegen können ruhig zugegen bleiben, denn diese sorgen für einen knackigen Biss.
  2. Anschließend den Blattspinat ausgiebig unter Wasser säubern und danach in ein Küchensieb zum Abtropfen legen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Stückchen zerschneiden und diese mit der Butter zusammen in einem Topf anschwitzen.
  4. Sobald die Zwiebelstückchen glasig sind, den Blattspinat zufügen, den Deckel auf den Topf legen und das Ganze fünf bis zehn Minuten köcheln lassen.
  5. Ist der Spinat zusammengefallen, diesen mit etwas Muskatnuss, Pfeffer sowie Salz geschmacklich verfeinern.

Blattspinat ist in der Küche vielseitig einsetzbar

Blattspinat kann sowohl kalt, als auch warm verzehrt werden. Das grüne Blattgemüse schmeckt sowohl kalt in Salaten, als auch warm in Aufläufen, als Beilage zu Fisch sowie Fleischgerichten sowie in Pfannengerichten, auf Pizzen, auf Flammkuchen oder als Rahmgemüse zu Kartoffelpüree.

Es gibt circa 50 verschiedene Spinatsorten, wie Corvair, Butterfly, Baby Leaf, Matador und Co. Der Unterschied zwischen Babyspinat und herkömmlichen Blattspinat ist lediglich, dass der Babyspinat früher geerntet wird, so dass die Blätter kleiner und zarter sind. Viele essen lieber Babyspinat, anstatt die dickfleischigen Blätter dieses gesunden Gemüses.

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