Buchweizen kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Wie kann man Buchweizen kochen und zubereiten? Traditionell ist Buchweizen vor allem in der russischen Küche sehr bekannt. Er kann auf unterschiedliche Art und Weise und für verschiedene Speisen verwendet werden. Im Norden Deutschlands findet man in den Supermärkten oftmals die Buchweizengrütze. Der geschrotete Buchweizen wird hier meist einfach in Milch gekocht und dient dann als nahrhaftes Frühstück. Ebenso schmackhaft sind Buchweizenbratlinge. Wer den Buchweizen keimen lässt, kann die Sprossen ebenfalls in Müsli, Salat oder im Joghurt genießen.

Ähnlich wie Quinoa und Amaranth zählt auch Buchweizen nicht zum Getreide. Es ist eher ein Knöterichgewächs und gehört zu den Pseudogetreiden. Somit ist Buchweizen glutenfrei und wird gerne als Mehl, Flocken oder als Schrot von Menschen genutzt, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden. Ebenso kommt Buchweizen nur zu gerne in einem basischen Ernährungsplan vor. Buchweizen kochen, ist vergleichbar mit der Zubereitung von Reis und demnach nicht allzu kompliziert.

Zutaten für eine Portion Buchweizen:

  • 125 g Buchweizen
  • 250 ml Wasser

Nährwertangaben für eine Portion Buchweizen

Nährwerte
Kalorien 429 kcal
Kohlenhydrate 89 g
Fett 2 g
Eiweiß 11 g

Buchweizen kochen und Zubereitung:

  1. Zuerst gilt es die 125 Gramm Buchweizen mit 250 Milliliter Wasser in einen Kochtopf zu geben.
  2. Das Ganze gilt es dann bei hohen Temperaturen zum Kochen zu bringen. Sobald das Wasser sprudelt, kann die Hitze auf die niedrigste Temperatur heruntergedreht werden.
  3. Zugedeckt muss der Buchweizen jetzt so lange köcheln, bis der Buchweizen das ganze Wasser aufgesaugt hat.
  4. Zum Schluss den Topf vom Herd nehmen und den Buchweizen noch circa zwei bis drei Minuten ruhen lassen, bevor er weiterverarbeitet wird.

Buchweizen ist ein gesundes Pseudogetreide

Buchweizensamen sind enorm reich an Nährstoffen. Zudem beinhalten die Samen eine Menge Eiweiß und sind reich an Folsäure, B-Vitaminen sowie an Vitamin E. Blätter sowie die Samen bringen außerdem einen ganz besonderen Inhaltsstoff mit: Rutin. Dieser Stoff verbessert die Durchblutung und hilft sogar bei Venenschwäche. Außerdem beugt dieser, Krampfadern vor, denn Rutin verhindert, dass die Venen ihre Elastizität verlieren. So gehört diese Substanz zu den Antioxidantien, welche den Darm sowie die Blutgefäße vor Entzündungen schützt und Zellwände repariert.

Zudem muss man Buchweizen nicht zwingend kochen. Es ist ebenso möglich dieses Pseudogetreide zu rösten. Buchweizenmehl hingegen wird gerne zum Backen verwendet. Neben Kohlenhydraten, Eiweiß und Vitaminen enthält Buchweizen außerdem Stoffe, wie Kalium, Zink, Magnesium, Kalzium und Eisen. Hinzu kommt, dass der Verzehr von Buchweizen den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen lässt, so dass auch Diabetiker bedenkenlos auf dieses Pseudogetreide zurückgreifen können. Der glykämische Index von Buchweizen ist zwar etwas höher, als bei Quinoa, aber immer noch niedriger als bei Weizen.

Lesen Sie auch: Aubergine kochen und zubereiten

4.7/5 - (43 votes)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"