Erdnussbutter selber machen – Rezept einfach und gelingsicher

Die komplette Anleitung zum Erdnussbutter selber machen

Erdnussbutter selber machen, lohnt sich auf jeden Fall immer, denn auf diese Weise spart man nicht nur Geld, sondern man kann auch selbst entscheiden wie die Erdnussbutter am Ende schmecken soll. Schließlich gibt es inzwischen verschiedene Geschmacksrichtungen wie cremig süß oder salzig oder aber Erdnussbutter mit leckerem Crunch. Zudem hat man noch die Wahl zwischen exotisch und puristisch. Die schmackhafte Nusspaste ist ein Allrounder und kann nicht nur als Brotaufstrich genutzt werden, denn ebenso lassen sich mit dieser, asiatische Saucen sowie gebackene Speisen in kulinarische Köstlichkeiten verwandeln.

Erdnüsse werden in der Regel aus den Vereinigten Staaten, dem Sudan, Brasilien sowie Argentinien nach Deutschland eingeführt. Diese Nüsse mögen es weder allzu feucht, noch allzu trocken. Dennoch sind Erdnüsse nicht nur als Snack gerne gesehen, denn sie sind vielseitig einsetzbar, sollten aber nicht in Unmengen genossen werden, da ihr Anbau sowie der Transport weniger nachhaltig sind. Trotz alledem, lohnt es sich aber Erdnussbutter selbst zu machen, denn auf diese Weise verzichtet man auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Co.

Zutaten für drei Gläser Erdnussbutter selber machen:

  • 400 g Erdnüsse (gesalzene)
  • 50 ml Erdnussöl
  • 3 Esslöffel Zucker

Nährwertangaben für ein Glas Erdnussbutter

Nährwerte
Kalorien 993 kcal
Kohlenhydrate 26 g
Fett 80 g
Eiweiß 30 g

Erdnussbutter Zubereitung:

  1. Zuerst die Erdnüsse in einer fettfreien, beschichteten Pfanne, circa zwei bis drei Minuten lang, anrösten.
  2. Die gerösteten Nüsse dann mit dem Erdnussöl sowie dem Zucker in einen Alles-Zerkleinerer geben und das Ganze fein pürieren.
  3. Wer seine Erdnussbutter noch ein wenig cremiger haben möchte, muss dafür nur ein wenig mehr Erdnussöl zufügen.

Erdnussbutter enthält gesunde Fette sowie Ballaststoffe

Dr. John Kellog hat diesen leckeren Brotaufstrich erfunden. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich hier um den Mann, der auch die knusprigen Cornflakes ins Leben gerufen hat. So heißt die Erdnussbutter zwar Erdnussbutter, bei der Herstellung wird diese aber gar nicht gebraucht. Als proteinreiche Nahrungsquelle sättigt die Erdnussbutter zudem ungemein. Hinzu kommt, dass in dieser überaus leckeren Speise jede Menge ungesättigte Fette enthalten sind. Das heißt, hier finden sich überwiegend gesunde Fette, so dass sich keiner Sorgen um den großen Fettgehalt machen muss.

Des Weiteren bringen Erdnüsse einen beträchtlichen Anteil an Ballaststoffe mit. Circa zehn Prozent sind hier in den Nüssen enthalten, ähnlich wie bei Getreide. Außerdem wird Erdnüssen nachgesagt, dass sie gut fürs Herz und für das Gehirn sind. Demnach ist auch Erdnussbutter gar nicht so ungesund, wie es den Anschein hat. Erst recht nicht, wenn diese selbstgemacht ist.

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