Frikadellen selber machen – Rezept einfach und gelingsicher

Die komplette Anleitung zum Frikadellen selber machen

Wer kennt sie nicht? Die Frikadelle, auch Bulette, Bulli, Prachtschinken, Semmeltörtchen, Hundepuffer oder Bäckerbraten. In Bayern hingegen spricht man von Fleischpflanzerl. Aber ganz egal, wie die Frikadelle auch genannt wird, im Grunde unterscheiden sich die unterschiedlichen Rezepte beim Frikadellen selber machen nur geringfügig. Während die einen altbackene Brötchen mit in das Hackfleisch geben, mischen andere Mehl oder verschiedene Kräuter in die Masse. Eines bleibt aber stets gleich, das Hackfleisch, denn dieses stellt die Basis einer jeden Frikadelle dar.

Beim Frikadellen selber machen, scheint jeder so sein ganz eigenes Geheimrezept zu haben. Groß, wie Klein essen sie gerne und das sowohl warm, als auch kalt. Zudem sind die würzigen Hackbällchen schnell zubereitet und recht preisgünstig, denn Hack kostet in der Regel nicht allzu viel. Zudem lassen sich Frikadellen zu verschiedenen Beilagen essen. So schmecken sie zu Kartoffelpüree, Pommes Frites, Salzkartoffel sowie zu Reisgerichten. Muss es mal besonders schnell gehen, wird die Frikadelle auch gerne einfach nur zwischen zwei Brötchenhälften geklemmt.

Zutaten für fünf Frikadellen selber machen:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 25 g Senf (mittelscharf)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 50 g Paniermehl
  • Pfeffer
  • Salz

Nährwertangaben für eine Portion Frikadellen

Nährwerte
Kalorien 319 kcal
Kohlenhydrate 11 g
Fett 20 g
Eiweiß 23 g

Zubereitung:

  1. Zuerst die Zwiebel in feine Würfelchen zerteilen.
  2. Dann die Zwiebel mit dem Senf, dem Ei, dem Paniermehl sowie Pfeffer und Salz zum Hackfleisch geben. Die Zutaten miteinander verkneten.
  3. Jetzt aus der Hackmasse fünf Frikadellen formen und diese in heißem Öl kross braun braten.

Seinen Ursprung findet die Frikadelle in Frankreich

Es wird vermutet, dass die Frikadelle ihren Ursprung in Frankreich findet, denn gerade in diesem Land ist man schon immer ein großer Fan von Pasteten. Der Hauptbestandteil dieser Pasteten war und ist Hackfleisch. Wobei bereits die Römer ähnliche Rezepturen genutzt haben, um ihre lukanischen Würstchen zu zubereiten. Gut gewürzte Fleischkugeln gibt es im Grunde überall auf der Welt und optisch ähneln diese nicht selten der Frikadelle. Im deutschsprachigen Raum gibt es ungefähr 50 verschiedene Bezeichnungen für die Frikadelle. Eines haben aber alle gemeinsam: Leckeres gewürztes Hackfleisch, welches in Form von kleinen Bällen entweder gebraten, gebacken oder gegrillt wird.

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Vor allem auf dem Grill schmecken Frikadellen besonders lecker, denn hier entfalten sich die Röstaromen so richtig. In der Regel werden Frikadellen aber in der Pfanne gebraten. Wer es etwas kalorienärmer haben möchte und den Fettgehalt der schmackhaften Buletten ein wenig senken will, kann diese aber auch problemlos im Ofen backen.

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