Rosenkohl kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Rosenkohl kochen geht eigentlich leicht, wenn man das Grundrezept kennt. Rosenkohl bringt einen würzig-nussigen Geschmack mit und wird auch gerne als Brüsseler Kohl bezeichnet. Das heimische Wintergemüse wird von vielen geliebt, aber ebenso von einigen gehasst. Von September bis März hat dieses gesunde Gemüse Saison und schmeckt am besten, wenn die Pflanze vor der Ernte kalten Temperaturen oder gar Frost ausgesetzt war. Dies hängt damit zusammen, dass dann ein Teil der enthaltenen Stärke sich in Zucker umwandelt, so dass der Rosenkohl jetzt milder und aromatischer schmeckt.

Vorgekochter Rosenkohl eignet sich zudem nicht nur gut als Beilage, sondern schmeckt auch in Eintöpfen, Aufläufen, Salaten und Suppen. Zudem muss man den Rosenkohl nicht zwingend in Wasser kochen. Es ist ebenfalls möglich die Blätter von den kleinen Kohlköpfen zu lösen und diese in einer Pfanne kurz anzurösten. Auch die Zubereitung im Backofen ist möglich. Wer lieber rohes Gemüse isst, sollte den Rosenkohl, vor dem Verzehr, fein hobeln, denn zum einen ist dieser so bekömmlicher und zum anderen sind die kleinen Köpfe ansonsten recht hart.

Zutaten für eine Portion Rosenkohl:

  • 250 g Rosenkohl
  • 500 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz

Nährwertangaben für eine Portion Rosenkohl

Nährwerte
Kalorien 109 kcal
Kohlenhydrate 8 g
Fett 1 g
Eiweiß 11 g

Rosenkohl kochen und Zubereitung:

  1. Zuerst gilt es die welken, äußeren Blätter von den kleinen Köpfen zu lösen. Dann den Rosenkohl kurz unter Wasser abspülen.
  2. Jetzt den Strunk von Röschen entfernen und die kleinen Köpfe an dieser Stelle kreuzförmig einschneiden, denn so gart der Rosenkohl gleichmäßiger.
  3. Anschließend den Rosenkohl mit dem Wasser sowie einem Teelöffel Salz in einen Topf geben und bei mittleren Temperaturen zwischen 12 und 18 Minuten kochen lassen, je nach Bissfestigkeit.
  4. Nach der Garzeit muss der Rosenkohl nur noch abgegossen werden.

Wissenswertes rund um den Rosenkohl

Feste geschlossene Röschen ohne welke Blätter sprechen für einen frischen Rosenkohl. Die Schnittfläche am Strunk sollte stets hell sowie glatt sein. Rosenkohl, der früh geerntet wird, erkennt man an seiner hellgrünen Farbe. Später geerntete Sorten sind hingegen meist dunkelgrün. Zudem gibt es ebenfalls Rosenkohl der lilafarben ist, allerdings findet man diese Sorte eher selten. Geschmacklich unterscheiden sich die unterschiedlichen Rosenkohlsorten meist nicht.

Im Vergleich zu anderen Kohlarten hält sich Rosenkohl aber nicht so lange. Längstens vier Tage bleibt dieser in der Kühlung frisch. Durchaus ist es aber möglich die Haltbarkeit zu verlängern, indem man dieses gesunde Gemüse einfriert. Die vorab gesäuberten Rosenkohl Röschen gilt es dann nur kurz zu blanchieren, zu trocknen und schon können diese problemlos einen Platz im Gefrierfach finden.

Lesen Sie auch unseren Rezept Tipp: Rosenkohl-Schupfnudeln mit Schinken-Käse-Sauce

4.5/5 - (23 votes)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"