Suppenhuhn kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Schritt für Schritt Anleitung zum Suppenhuhn kochen

Ob als Hausmittel gegen Erkältung oder aber als deftiges Gericht, eine selbstgemachte Hühnersuppe schmeckt Groß und Klein. Ein Suppenhuhn Kochen, stellt da schließlich auch einen Laien nicht vor allzu großen Herausforderungen. Lediglich Zeit muss man allerdings haben, denn ein bis zwei Stunden dauert das Ganze schon. Ist das Suppenhuhn mit Gemüse dann gekocht, kann die Hühnersuppe auch noch mit Nudeln oder Reis verfeinert werden. Vor allem Kinder lieben doch bekanntlich eine leckere Hühnersuppe mit Buchstabennudeln. Eine klassische Einlage ist hier außerdem Eierstich, welcher auch minutenschnell selbstgemacht werden kann.

Schon unsere Ur-Omis schätzten die Hühnersuppe als wirkungsvolles Mittel gegen Erkältungen und kochten in regelmäßigen Abständen ein Suppenhuhn, nicht selten aus eigener Haltung. Inzwischen belegen wissenschaftliche Studie sogar, dass eine kräftige Hühnersuppe tatsächlich Erkältungsbeschwerden lindern kann. Die Inhaltsstoffe wirken abschwellend auf die Schleimhäute der Atemwege. Die enthaltenen Vitamine sowie Eisen und Zink stärken außerdem das Abwehrsystem. Natürlich lässt sich ein Suppenhuhn aber auch kochen, um damit ein Frikassee, Aufläufe, Pfannengerichte, Eintöpfe oder andere Suppen zu verfeinern.

Zutaten für ein Suppenhuhn kochen:

  • 1 Suppenhuhn
  • 250 g Suppengemüse
  • 3 l Wasser
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Nelken
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 Pfefferkörner
  • 1 Teelöffel Salz

Nährwertangaben für ein Suppenhuhn

Nährwerte
Kalorien 3880 kcal
Kohlenhydrate 0 g
Fett 305 g
Eiweiß 285 g

Zubereitung:

  1. Das Suppenhuhn zuerst unter Wasser ausgiebig säubern. Dieses dann mit drei Liter Wasser sowie dem Salz in einen Kochtopf geben.
  2. Danach das Suppengemüse in kleine Stücke teilen und dieses mit Huhn geben. Die Kräuter hacken und mit den übrigen Zutaten ebenfalls zufügen.
  3. Das Ganze nun zwischen ein und zwei Stunden, bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst.

Mit einem Suppenhuhn lassen sich nicht nur Suppen veredeln

Ein frisch gekochtes Suppenhuhn muss nicht unbedingt nur in einer deftigen Hühnersuppe zu finden sein. So kann dieses nach dem Garen auch für ein cremiges Hühnerfrikassee verwendet werden oder aber in Aufläufen, Pfannengerichten, Eintöpfen, Saucen sowie anderen Suppen zum Einsatz kommen. Suppenhühner sind zudem keine Masthühner, sondern Legehennen, die in der Regel zwischen 12 und 15 Monate alt sind. So verfügen diese Tiere meist über einen geringeren Fleischanteil, bringen dafür aber mehr Fett mit.

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In Fonds sowie Suppen sorgt das Fett dann gemeinsam mit dem ausgekochten Fleisch für einen intensiveren Geschmack. Auch Salate lassen sich mit diesem Fleisch besonders gut in Szene setzen. Das Fleisch eines Suppenhuhns ist zwar hart bis zäh, aber durch das lange Kochen wird dieses weich.

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