Wein zum Kochen und zum Genießen: Aus diesen Regionen kommen die besten Weine

Muss man unbedingt wissen, woher die besten Weine der Welt kommen, um gut mit Wein zu kochen? Nein. Aber es spricht auch nichts dagegen, sich ein wenig Weinwissen anzueignen. Das kann beim nächsten Abendessen oder einer Party ein interessantes Diskussionsthema sein und dann ist es besser, wenn man nicht völlig unwissend ist.

Natürlich muss ganz klar gesagt werden, dass man die Frage, welche Weinregion der Welt die beste ist, nicht neutral beantworten kann. Die eigenen Vorlieben haben darauf großen Einfluss und immer wieder küren Experten, Zeitungen und Blogs verschiedene Weine und Weinregionen zum Gewinner. Somit kann lediglich gesagt werden, dass einige Länder der Welt in Sachen Wein einen Qualitäts- und Vertrauensvorsprung haben.

Weine aus aller Welt: einen Blick wert

Wer von gutem Wein spricht, denkt fast immer zunächst an europäische oder (süd-)amerikanische Weine. Allerdings gibt es auch einige Weinländer, die weder zu Europa noch zu Amerika gehören. So ist Südafrika in den Top 10 der weinproduzierenden Länder zu finden – und die südafrikanischen Weine werden auch sehr geschätzt.

Aus deutscher Sicht am anderen Ende der Welt wird ebenfalls viel Wein angebaut, verarbeitet und in die Welt geschickt. Australien liegt bei der Weinproduktion noch vor Südafrika (und somit auch vor Deutschland) und obwohl Neuseeland keine Unmengen an Wein herstellt, sind die Weine mittlerweile auch sehr beliebt.

Amerikanische Weine: auf dem Vormarsch

Ob Nord- oder Südamerika: Der amerikanische Kontinent hat weintechnisch einiges zu bieten. Wer heute einen Chardonnay aus dem Weinregal greift, hat gute Chancen, dass dieser aus den USA kommt – zum Beispiel ein Chateau Ste Michelle. Aber auch andere Weinsorten werden in den USA produziert. Das geht mittlerweile so weit, dass die USA nach den europäischen Schwergewichten Italien, Frankreich und Spanien auf Platz 4 der größten Weinproduzenten landet.

Gleich danach reiht sich Argentinien ein. Einige der größten Weinanbaugebiete der Welt finden sich im argentinischen Hochland. Beliebt sind vor allem die Rotweine, da in Argentinien traditionell viel rotes Fleisch gegessen wird und die Weine praktisch zu einem gelungenen Abend einfach dazugehören.

Deutsche Weine: auffällig unauffällig

Deutschland ist bezüglich Wein irgendwie gespalten. Nicht nur in dem Sinne, dass nahezu alle Anbauflächen im Süden des Landes liegen, es ist auch so, dass Deutschland nicht unbedingt als Weinland gilt, aber trotzdem nur knapp hinter Südafrika und Chile liegt, wenn es um die Weinproduktion geht.

Somit sollte es nicht verwundern, dass Deutschland riesige Weinanbaugebiete hat. Baden, Franken, Mosel, Rheingau, Saale-Unstrut, Württemberg – die Liste der deutschen Weinregionen ist lang. Die überwiegende Mehrheit befindet sich im Südwesten des Landes. Deutsche Weine sind vielleicht weltweit nicht so bekannt wie spanische oder italienische, doch das tut der Begeisterung keinen Abbruch.

Europäische Weine: immer noch unantastbar

Zu guter Letzt müssen natürlich die drei großen Spieler auf dem Weinmarkt genannt werden: Spanien, Frankreich und Italien. Sowohl an Tradition und Produktion kommen andere Nationen einfach nicht an diese Weinländer heran. Ob Piemont in Italien, Burgund in Frankreich oder Rioja in Spanien – wer Wein sagt, muss auch Südeuropa sagen.

Weitere Weinanbaugebiete in Europa:

  • Alicante (Spanien)
  • Katalonien (Spanien)
  • Apulien (Italien)
  • Toskana (Italien)
  • Champagne (Frankreich)
  • Alsace (Frankreich)

Dies nur an den großen Produktionsmengen und Exportzahlen festzumachen, wäre allerdings zu kurz gegriffen. Denn viel produzieren zu können, heißt noch nicht, dass man auch wirklich eine Weinnation ist. Was die drei Schwergewichte ausmacht, ist, dass Wein auch fest in die Kultur des Landes integriert ist. Das Anbauen von Wein ist Herzenssache und beinahe zu jedem Anlass muss Wein auch auf den Tisch kommen – sonst fehlt einfach irgendwas.

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