Hirse kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Schritt für Schritt Anleitung zum Hirse kochen

Mit dieser Anleitung zeigen wir Ihnen ein unkompliziertes Rezept, wie Sie ganz einfach Hirse kochen können. Hirse zählt zu den Getreiden, die in vielen Küchen ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Dabei ist Hirse nicht nur sehr gesund, sondern ebenso vielfältig einsetzbar. So liefert diese Getreidesorte wertvolle Ballaststoffe, aber auch jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem dient Hirse als gute Quelle für essentielle Aminosäuren sowie für Antioxidantien. Mit einem Proteingehalt von 14 Gramm pro hundert Gramm Hirse handelt es sich hier außerdem um eine gute, pflanzliche Proteinquelle. Zumal auch Mineralstoffe, wie Zink, Magnesium, Kalzium sowie Eisen in diesem Korn enthalten sind. Hinzu kommt, dass Hirse als vitaminreich bezeichnet wird, denn hier sind einige B-Vitamine vertreten.

Ob als Brei, Brot oder gar zum Frühstück im Müsli, Hirse ist ein hervorragender Energielieferant. Das Power-Korn ist vielfältig einsetzbar und ist nicht nur gesund, sondern auch vitalisierend. Außerdem sorgt Hirse für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und wird aus diesem Grund nur zu gerne in dem einen oder anderen Diätplan integriert. Wobei es nicht nur eine Hirsesorte gibt. Finger-, Zucker-, Kolben-, Rispen- sowie Perlhirse finden sich inzwischen in den Supermärkten. Dabei sind die beiden Letztgenannten die gängigsten Hirsesorten. Hirse kochen ist zudem nicht sonderlich schwer, denn dieses Getreide bereitet sich schon fast selbst zu.

Zutaten für eine Portion Hirse kochen:

  • 50 g Hirse
  • 100 ml Wasser
  • Eine Prise Salz

Nährwertangaben für eine Portion Hirse

Nährwerte
Kalorien 171 kcal
Kohlenhydrate 34 g
Fett 1 g
Eiweiß 5 g

Zubereitung:

  1. Zuerst gilt es die kleinen Kügelchen ausgiebig unter heißem Wasser abzuwaschen.
  2. Dann die Hirse mit dem Wasser sowie eine Prise Salz in einen Kochtopf geben und das Ganze zugedeckt zum Kochen bringen.
  3. Anschließend die mittlere Temperatur wählen und die Hirse weitere fünf Minuten lang köcheln lassen.
  4. Danach kann der Herd ausgeschaltet werden. Jetzt muss die Hirse nur noch, auf der noch warmen Herdplatte, circa eine halbe Stunde quellen.

Unterschiedliche Hirsesorten liefern unterschiedliche Nährwertmengen

Wer auf eine eiweißreiche Ernährung Wert legt, tut gut daran sich für die Rispenhirse zu entscheiden. Zumal diese Hirse ebenso reich an B-Vitaminen ist. Da diese Hirse außerdem den höchsten Energiegehalt aufweist, sättigt diese Sorte am längsten. Gilt es eher eine kohlenhydratreiche Ernährung in Angriff zu nehmen, eignet sich hingegen die Fingerhirse am besten. Zumal diese Getreidesorte ebenso jede Menge Kalzium liefert.

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Hirse lässt sich nicht nur als Brei zubereiten, denn ebenso kann diese Getreideart als Reis-Alternative dienen. Da Hirse eher einen milden Geschmack mitbringt, verträgt sich dieses Korn auch besonders gut mit Gemüse und wird nur zu gerne in Eintöpfen, Suppen sowie gewürzten Currys und Salaten verwendet. Ebenso lecker ist Hirse am Morgen im Müsli.

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