Sauerkraut kochen und zubereiten – Grundrezept mit Zutaten

Schritt für Schritt Anleitung zum Sauerkraut kochen

Sauerkraut kochen, ist fast schon ein Kinderspiel, denn dafür benötigt man nur wenige Zutaten. Zudem ist das saure Kraut hier in Deutschland sehr beliebt und dient keineswegs nur als leckere Gemüsebeilage zu Kartoffelpüree Kassler, Bratwurst und Schnupfnudeln. Sauerkraut ist nichts anderes als Weißkohl, der in einer Milchsäuregärung konserviert wird. Im Ausland gilt Sauerkraut zu den typisch deutschen Speisen und wird inzwischen auch als Auflauf zubereitet oder als Flammkuchenbelag verwendet. Die meisten kennen Sauerkraut mit Kartoffelpüree, Haxe und Rippchen.

Statt Sauerkraut aber lediglich als Beilage zu genießen, kann dieser ebenso gut als Grundlage für eine Hauptspeise dienen. So schmeckt dieses saure Kraut auch gut in einem exotischen Salat mit Ananas, als Pfannengericht mit Spätzle oder als deftigen Auflauf mit Kassler. Außerdem lässt sich Sauerkraut auch gut mit Reis kombinieren und schmeckt im Winter ebenfalls gut in einer Suppe mit ein paar Würstchen. Vegetarier können in diesem Fall die Wurst gegen Kürbis oder weiße Bohnen eintauschen.

Zutaten für zwei Portionen Sauerkraut kochen:

  • Eine halbe Zwiebel
  • 500 g Sauerkraut
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • Eine Prise Salz
  • 1 Esslöffel Rapsöl

Nährwertangaben für eine Portion Sauerkraut

Nährwerte
Kalorien 48 kcal
Kohlenhydrate 2 g
Fett 1 g
Eiweiß 4 g

Sauerkraut kochen und die Zubereitung:

  1. Zuerst die halbe Zwiebel in feine Würfelchen teilen.
  2. Diese dann in dem Rapsöl glasig andünsten.
  3. Anschließend die Gemüsebrühe zugießen und diese zum Kochen bringen.
  4. Jetzt das Sauerkraut und das Lorbeerblatt zufügen und alles zugedeckt, bei mittlerer Hitze, circa eine Dreivielstunde köcheln lassen.
  5. Zum Schluss das Sauerkraut mit einer Prise Salz verfeinern.

Sauerkraut ist gesund und lässt sich schmackhaft in Szene setzen

Wem Sauerkraut gut schmeckt, der kann hier ruhig öfter zugreifen, denn ein regelmäßiger Verzehr wirkt sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Dies liegt an den Milchsäurebakterien sowie an den vielen Ballaststoffen in diesem Kraut. Des Weiteren findet sich in Sauerkraut ebenfalls Vitamin C, allerdings nicht so viel wie diesem Kraut gerne nachgesagt wird. Grünkohl, Paprika sowie Orangen enthalten da mehr.

Dennoch gilt Sauerkraut als überaus gesunde Kost, denn dieses Kraut wirkt verdauungsfördernd, sanft abführend und ist gut für die Darmflora. Aus diesem Grund wird Sauerkraut auch zu gerne während des Fastens auf den Speiseplan gesetzt. Wobei Sauerkraut nicht nur gekocht, sondern auch gedünstet werden kann.

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Das so typische Essen der Deutschen wird von vielen heiß und innig geliebt. Andere wiederum mögen den sauren Geschmack dieses Krauts überhaupt nicht. Auch hier entscheidet letztendlich der Geschmack, allerdings kommt es auch immer darauf an wie man Sauerkraut zubereitet.

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