Sushi Reis kochen ohne Reiskocher

Wie kann man Sushi Reis kochen ohne Reiskocher? Auch hierzulande finden sich immer mehr große Sushi-Fans. Die kleinen Happen aus Reis und Fisch sowie Gemüse sind aber auch allzu lecker und dazu auch noch überaus gesund. Die Japaner schätzen die mundgerechten Röllchen bereits seit zahlreichen Jahrhunderten. Wir in Deutschland hingegen kennen Sushi erst seit ungefähr zwei Jahrzehnten. So handelt es sich hier, wie kann es anders sein, um ein japanisches Gericht, welches aus kaltem Reis und anderen verschiedenen Zutaten wie Tofu, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Ähnlichem besteht.

Typisch für Sushi ist, dass dieses stets in mundgerechte Stücke zusammengerollt wird und nicht selten wird das Ganze dann noch ansprechend verziert. Die Bezeichnung „Sushi“ steht zudem nicht mit dem oft verwendeten rohen Fisch in Zusammenhang, sondern mit der Zubereitungsweise des Reises. Wer Sushi Reis kochen möchte, setzt hier nicht nur auf Wasser und Salz, denn ebenso gehört noch Essig sowie Zucker dazu.

Zutaten für eine Portion gekochten Sushi Reis:

  • 75 g Sushi Reis
  • 1,5 Esslöffel Reisessig
  • 0,5 Esslöffel Zucker
  • 0,5 Teelöffel Salz
  • 125 ml Wasser

Nährwertangaben für eine Portion Sushi Reis

Nährwerte
Kalorien 302 kcal
Kohlenhydrate 67 g
Fett 1 g
Eiweiß 5 g

Sushi Reis kochen und Zubereitung:

  1. Zuerst den Sushi Reis mit Wasser in einen Topf geben und das Ganze zweimal ordentlich durchwaschen damit die Stärke entweichen kann.
  2. Dann den Reis mit 125 ml Wasser erneut in den Kochtopf geben und zehn Minuten stehen lassen.
  3. Anschließend den Topf auf die Herdplatte stellen, die höchste Temperatur wählen und alles einmal zum Kochen bringen.
  4. Sobald das Wasser beginnt zu Sprudel die mittlere Temperatur auswählen und den Reis ungefähr 20 Minuten, zugedeckt, köcheln lassen.
  5. Nach den 20 Minuten den Sushi Reis weitere fünf Minuten ruhen lassen. Erst dann den Zucker, den Reisessig sowie das Salz unter den Reis mischen.

Es gibt unzählige Sorten von Sushi

Sushi ist unglaublich vielfältig und überrascht nicht selten sogar noch eingefleischte Sushi-Fans. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Grundformen. So gibt es zum einen Nigiri und zum anderen Maki. Auf diesen beiden Formen basieren sämtliche weiteren Sushi-Variationen. Hinzu kommt, dass es nicht immer zwingend Fisch sein muss, auch Frischkäse, Gemüse, Fleisch sowie Tofu eignen sich überaus gut für die Zubereitung von schmackhaften Sushi-Rollen.

Regelmäßig genießen die Japaner nur allzu gerne die leckeren Reis-Happen. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82,9 Jahren werden die Japaner weltweit am ältesten, ob dies allerdings der Beweis dafür ist, dass Sushi Reis überaus gesund ist, ist fraglich. Fest steht, die Reishappen enthalten aber tatsächlich wertvolle Inhalts- sowie Nährstoffe. Wie bei vielen anderen Gerichten auch, kommt es hier stets auf die Zubereitungsart an.

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